Veröffentlicht am Samstag, 21. Januar 2012 17:24

Am Samstag fand eine große Hafenrundfahrt zur Entwicklung des Rostocker Hafens mit dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, dem Chef der HERO, Dr. Ulrich Bauermeister, und Dr. Ait Stapelfeld statt.
Mit einem Güterumschlagergebnis von 22,3 Millionen Tonnen hat der Rostocker Seehafen auch im Jahr 2011 eindrucksvoll untermauert, der entscheidende Wirtschaftsstandort der Hansestadt Rostock zu sein, betont Ait Stapelfeld, Oberbürgermeister-Kandidat der SPD. Mit den hafennahen Gewerbe- und Industriegebieten stelle der Seehafen zudem den größten und stärksten zusammen-hängenden Wirtschaftsraum im Land Mecklenburg-Vorpommern dar. Diese Schlüsselfunktion erfordert es, „die Entwicklung des Rostocker Seehafens auch künftig step by step konsequent voranzutreiben“, verweist Stapelfeld auf die zentrale Aufgabe von Wirtschaftspolitik in der Hansestadt.
Im Kern wird es darum gehen, die Flächennutzung im Hafen zu intensivieren und an geeigneten Stellen die Hafenflächen zu erweitern. „Wichtig ist zum Beispiel die Erschließung des 40 Hektar großen Gewerbegebietes Brinkmannsdorf-Nord, um weiteren Raum für Ansiedlungen vorzuhalten.“ Neben einer engen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rostock komme es bei der Flächenerweiterung generell darauf an, die in Betracht kommenden Gebiete „sehr differenziert zu beurteilen und entsprechende individuelle Lösungen in einem notwendigen Interessenausgleich zwischen dem Hafen und betroffenen Anwohnern zu finden“, betont der OB-Kandidat. Pauschale und indifferente Angebote lösen keine Konflikte.
Damit der Seehafen Rostock seiner wirtschaftlichen Bedeutung für die Hansestadt und die Region auch weiterhin gerecht werden kann - bereits heute hängen vom Hafen 13.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze ab -, führt kein Weg vorbei an einer Ausweitung des Hafengebietes. Um die Ansiedlung von Unternehmen im maritimen Gewerbegebiet zu fördern, muss es das vorrangige Anliegen der Hansestadt Rostock sein, dafür attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen. „Investitionen sind der Motor für Wirtschaft und Wachstum. Das schafft Arbeitsplätze und erhöht die städtischen Einnahmen.“
Hier finden Sie eine Fotogalerie mit Eindrücken von der Rundfahrt.