Veröffentlicht am Freitag, 20. Januar 2012 11:52

Zum aktuellen Wahlaufruf der Kleinen Liga der Wohlfahrtsverbände erklärt Dr. Ait Stapelfeld: Mit über 4000 Beschäftigten in Rostock und Umgebung leisten die Wohlfahrtsverbände einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. „In meinem Gespräch mit den Vertretern der Kleinen Liga habe ich deutlich gemacht, dass es mit mir als Oberbürgermeister wieder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Wohlfahrtsverbänden gibt."
"Ich schätze die Arbeit, die bekanntlich überwiegend von Frauen gemacht wird, sehr, weil sie für ein wirklich lebenswertes Rostock unersetzbar ist – egal ob im haupt- oder ehrenamtlichen Bereich“, sagt Stapelfeld und ergänzt: „Ich musste leider erfahren, dass die Arbeit der Sozialwirtschaft bei Roland Methling offenbar keinen besonderen Stellenwert hatte.“
Der Hansestadt Rostock hat gerade in der kommunalen Sozialpolitik eine besondere Verantwortung. Wir müssen heute die Weichen stellen, um uns den Herausforderungen des demographischen Wandels zu stellen. Wir müssen – um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken – die Attraktivität der Erzieher- und Pflegeberufe deutlich steigern. Darüber hinaus sollten wir in der Kommunalpolitik bereits heute mit den Wohlfahrtsverbänden, den Pflegekassen aber auch der WiRo und den anderen Wohnungsgesellschaften reden, damit wir das Leben im Alter auch den Bedürfnissen der Menschen anpassen. Wir werden über neue, viel mehr ambulante Formen der Pflege miteinander ins Gespräch kommen. „Dazu ist es gerade ein Vorteil, dass wir in unserer Stadt neben starken Wohnungsgenossenschaften auch ein großes kommunales Wohnungsunternehmen (WiRo) haben,“ unterstreicht Stapelfeld und dankt der Bürgerschaft, dass sie in der Vergangenheit allen Veräußerungswünschen des derzeitigen Amtsinhabers widerstanden hat. „Es zeigt sich gerade an diesem Beispiel, wie wichtig kommunales Eigentum für die Stadtentwicklung ist!“